Angemessen reagieren wenn`s drauf ankommt

„Es geht darum, egal was geschieht, mit voller Power angemessen darauf zu reagieren, um klar handeln zu können“ – Jürgen Kipper / Herz-Kohärenz Coach Nachwuchsfußball 

Ein Fußballer fühlt sich oft machtlos, wenn es darum geht, kritischen oder stressigen Situationen angemessen zu reagieren.

Manchmal genügt ein kleiner Fehler, eine außergewöhnliche Situation, ein falsches Wort und der Spieler kommt aus seinem gewohnten Rhythmus. Damit startet wie von Geisterhand ein unliebsames Reaktionsmuster, auf das der Spieler keinen Einfluss zu haben scheint.

Egal, wie fest dieser sich dann vornimmt, beim nächsten Mal anders zu handeln - es geht einfach nicht. Doch das lässt sich nachhaltig ändern. 

Wir zeigen, wie.

Wenn die innere Bremse versagt

Es kommt oftmals vor, dass der Spieler die Schuld für seine schlechte Leistung oder seine "falsche" Reaktion in diesem Moment anderen und äußeren Umständen in die Schuhe schiebt. Dies ist selten die Wahrheit. Angemessen zu reagieren, setzt voraus: die Klarheit darüber, dass die jeweilige Person für seine Reaktion selbst verantwortlich ist, und zwar unabhängig davon, was in seinem Umfeld und im Außen geschieht.

Zwischen der stattfindenden Situation und der emotionalen Reaktion gibt es eine Interpretation (persönliche Beurteilung der Situation, basierend auf gesammelten Erfahrungen, Einstellungen und Glaubenssätzen). Diese Interpretation läuft sehr schnell und meistens unbewusst ab, auf Ebene des Körpers und des emotionalen Gehirns.

Wenn der Spieler unter Stress und Druck steht, gerät sein autonomes Nervensystem aus dem Gleichgewicht. Der Parasympathikus - auch innere Bremse genannt - beginnt zu stottern. Der Spieler verliert die mentale Kontrolle, wenn auch nur kurz. Es entsteht sofort ein, umgehend im Körper nachweisbares, emotionales und mentales Chaos. Nachweisbar über die Herzratenvariabilität (HRV) - eine entscheidende Messgröße für das jeweilige Befinden - die dann chaotisch wird.

Passiert dies, geht der Zugang zum präfrontalen Kortex, dem intelligentesten Teil des kognitiven Gehirns, verloren.

Dieser geht kurzerhand „offline“ und wird quasi abgeschaltet, die mentale Klarheit wird reduziert, geht kurzzeitig verloren.

Wie können sich Fußballer aus dieser Klemme befreien?

Was die Kohärenz über deinen Zustand sagt 

Wenn du wieder Chef über deine unbeliebten Reaktions- und Handlungsmuster werden möchtest, geht der Weg über deinen Körper. Denn über die Physiologie gelingt dir etwas, was du rational über den Verstand meist nicht schaffst. Über die Physiologie – genauer gesagt über das Herz – lassen sich Emotionen und die damit jeweiligen Reaktionen steuern.

Der Grund: das emotionale Gehirn hat eine wesentlich engere Verbindung zum Körper als zu unserem Verstand. Dieser Zustand, in dem wir zu besonnenen Reaktionen fähig sind, ist die sogenannte Kohärenz. Dabei arbeiten Körper und Gehirn bestmöglich zusammen, die Kommunikation zwischen beiden läuft reibungslos.

Der Zustand der Herzkohärenz lässt sich einfach über ein Biofeedback Messgerät via PC, Laptop, Tablet oder Smartphone messen. Bei diesen Messungen, die von jedem einfach durchführbar sind, zeigt sich idealerweise ein gleichmäßiges Muster im Herzrhythmus – entscheidend für die Balance zwischen Körper, Psyche und Seele.

In Stress- und Drucksituationen hast du jetzt Zugriff auf den intelligenten Gehirnteil, erkennst alte Muster, lernst sie zu durchbrechen und besonnener zu agieren. Mit regelmäßigen und längerfristigen Übungen zur Herzkohärenz trainierst du deine innere Bremse und

  • du bleibst auch in schwierigen Situationen gelassen
  • du wählst, wie du reagieren möchtest und
  • du hast mehr Zugang zu deiner intuitiven und emotionalen Intelligenz.

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So bringt dich die Herzatmung ins Gleichgewicht 

Wie sehr beachtest und beobachtest du deine Atmung bewusst? Sie läuft regelmäßig wie ein Uhrwerk im Hintergrund ab. Doch hat sie eine zentrale Rolle, die du dir zunutze machen kannst. Die Atmung ist eine der wenigen Körperfunktionen, die du bewusst steuern kannst.

Indem du zum Beispiel langsamer oder schneller atmest. Und hier wird es spannend, denn durch gezielte Atmung trainierst du den Parasympathikus, also den Teil des Nervensystems, der für Erholung und Regeneration sorgt.

Der erste Schritt in die innere Balance ist die sogenannte Herzfokussierte Atmung. Und die geht so:

Richte deine Aufmerksamkeit auf deine Herzgegend. Stelle dir vor, wie dein Atem durch deine Herzgegend (Brustbein) ein- und ausströmt. Atme dabei etwas langsamer und tiefer als gewöhnlich.

Wenn das nächste Mal eine emotionale Reaktion in dir aufsteigt, die nicht angemessen ist und du lieber anders reagieren möchtest, dann praktiziere so früh wie möglich die Herzfokussierte Atmung. Und zwar so lange, bis sich dein Inneres beruhigt.

Viel Spaß wünscht dir das Fußball FLOW Akademie Herz-Kohärenz Trainer Team

Katrin Knill und Jürgen Kipper

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About the Author Jürgen

Mein Name ist Jürgen Kipper. Ich bin Herz-Kohärenz Trainer in der Fußball FLOW Akademie und bilde junge Talent ab U12, aktive Spieler und Trainer (Amateur+Profi) aus.

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